Das häufigste Feedback, das wir von Lektoren zur bisherigen Prüfansicht erhielten, war schlicht: „Ich möchte sehen, was sich geändert hat, ohne aus den Augen zu verlieren, was dort stand.“ Bei einer umfassenden stilistischen Überarbeitung wird die reine Diff-Ansicht schnell unübersichtlich – fast jedes zweite Wort scheint markiert – und der zugrunde liegende Text verschwindet hinter den Markierungen. Der neue Editor mit geteilter Ansicht bringt beides wieder an seinen Platz.
Was ist neu
Original links, redigierte Fassung rechts. Die beiden Bereiche bleiben beim Scrollen synchron, sodass der Absatz, den Sie auf einer Seite lesen, immer direkt neben seinem Gegenstück auf der anderen Seite steht. Klicken Sie auf einen Satz in einem Bereich, und die entsprechende Stelle im anderen Bereich wird hervorgehoben.
Zwei getrennte Änderungsebenen – KI und Lektor. Jede Änderung ist eindeutig zuzuordnen: KI-Überarbeitungen erscheinen in einer Farbe, Ihre eigenen Überarbeitungen in einer anderen. Beim Export nach Word werden beide Ebenen als nachverfolgte Änderungen mit den ursprünglichen Autorennamen mitgeliefert, sodass ein späterer Bearbeiter auf einen Blick sieht, wer was vorgeschlagen hat.

Jede Änderung – hier die Vereinheitlichung der Zeitform – erscheint als eigene nachverfolgte Änderung mit Erklärung, bereit zum Annehmen, Ablehnen oder Anpassen.
Schwebendes KI-Menü für kriteriengesteuerte Überarbeitungen. Bewegen Sie den Mauszeiger über einen Satz oder eine Auswahl, und das schwebende KI-Menü erscheint. Damit können Sie eine gezielte Umformulierung nach einem bestimmten Kriterium anfordern. Das Ergebnis erscheint als nachverfolgte Änderung, die Sie annehmen oder ablehnen können. Dem schwebenden KI-Menü haben wir einen eigenen Beitrag gewidmet – siehe den Beitrag zum schwebenden KI-Menü für Details dazu, was es leistet und wie Sie es nutzen.
Warum die Ebenentrennung wichtig ist
Autoren wollen nicht nur wissen, was sich geändert hat – sie wollen auch wissen, wer es geändert hat. Der Editor mit geteilter Ansicht setzt diese Unterscheidung durch, indem er KI-Änderungen und Ihre eigenen Änderungen in getrennten Ebenen hält und ihnen beim Export unterschiedliche Autorennamen zuweist.
Nachverfolgte Änderungen sind nur dann wirklich nützlich, wenn sie eine Geschichte erzählen. Wer hat was in welcher Reihenfolge vorgeschlagen, und welche Entscheidungen sind stehen geblieben – diese Geschichte muss bis in die endgültige Datei erhalten bleiben, sonst fällt das ganze Transparenzargument in sich zusammen.
Auch die KI-Modelle wurden aktualisiert
Wenn wir schon dabei waren, haben wir auch die KI-Modelle aktualisiert, die der Editor nutzen kann. EditBook.ai bietet jetzt die neuesten Generationen aller drei großen Anbieter: OpenAI GPT-5.5, Anthropic Claude Opus 4.7 und Google Gemini 3.1. Jedes Modell hat leicht unterschiedliche Stärken – Gemini für die Analyse langer Kontexte, Claude für nuanciertes stilistisches Lektorat, GPT für präzise Korrekturen – und Sie können pro Aufgabe wählen. Die Modellauswahl erfolgt auf Projektebene, sodass Sie das Modell auf die jeweilige Arbeit abstimmen können.
Wo Sie ihn finden
Der Editor mit geteilter Ansicht ist ab sofort die Standardansicht, wenn Sie ein geprüftes Manuskript öffnen. Bevorzugen Sie bei sehr leichten Korrekturen die klassische einspaltige Ansicht? Über das Menü oben rechts im Editor können Sie jederzeit wechseln.
Er folgt, wie alles bei EditBook.ai, demselben Grundsatz, auf den wir immer wieder zurückkommen: Die KI übernimmt die schwere Arbeit, aber der Lektor behält die Kontrolle über die Seite.
Veröffentlicht vom EditBook.ai-Entwicklerteam. Wir schreiben hier, wenn wir etwas Neues herausbringen.